17.03.2008
Robowatch liefert Sicherheitsroboter für Olympia 2008
In nicht einmal fünf Monaten wird das Olympische Feuer in der chinesischen Hauptstadt Peking entzündet. Bereits im Vorfeld nimmt das Thema Sicherheit einen besonderen Stellenwert ein. Dies wundert nicht, denn schließlich treten rund 10.500 Athleten in 28 Disziplinen und 302 Wettbewerben an. Athleten, Medienvertreter, Zuschauer sowie hochrangige Gäste aus aller Welt müssen inner- und außerhalb der Sportstätten, aber auch in Hotels, Trainingsstätten, Pressezentren sowie bei der An- und Abreise sicher sein und sich sicher fühlen.
Robowatch liefert pünktlich zu den Olympischen Spielen derzeit 16 Sicherheitsroboter vom Typ MOSRO und OFRO ins Reich der Mitte. "Wir freuen uns sehr über den Auftrag, zeigt er doch einmal mehr, dass mobile Sicherheitsroboter zunehmend in umfassende Sicherheits- konzepte integriert werden", so Geschäftsführer Ulf Stremmel.
Die chinesischen Sicherheitsverantwortlichen profitieren dabei von den umfangreichen Erfahrungen, die Robowatch bei der Fußballweltmeister- schaft im Berliner Olympiastadion gesammelt hat. Dort patrouillierten die Roboter nachts im und um das Berliner Olympiastadion. Während MOSRO für die Überwachung von Rundgängen, Tiefgaragen und Lager- bereichen eingesetzt wurde, ging OFRO in den Außenbereichen und an den Zaunanlagen auf Streife.
Dadurch konnte auf die aufwendige Installation stationärer Sicher- heitstechnik verzichtet werden. Zudem ermöglichte das Zusammenspiel von Mensch und Maschine eine permanente und dabei effiziente Über- wachung. Denn beide Parteien können sich auf das konzentrieren, was ihren Fähigkeiten entspricht: Das Wachpersonal war im Einsatz, wenn es um die Absicherung der Trainings oder Spiele ging und die nimmer- müden Roboter übernahmen die monotonen "Nachtschichten". Darüber hinaus hätten sie, dank integrierter Gas- und Wärmesensoren, auch mögliche Brände frühzeitig entdecken und die Leitzentrale warnen können. So war die Sicherheit im Stadion jederzeit - und mit vertretbaren Kosten - gewährleistet.
Dieses Know-how ist international gefragt. So liefert Robowatch nicht nur Roboter für die Olympischen Spiele, sondern beteiligt sich auch an der Ausschreibung für die Sicherheit zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.
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